Angebot für pflegend Beschäftigte

2013-07-24_HaendeAngehörige zu pflegen kann ein Vollzeit-Job sein. Berufstätigkeit und Pflege zu vereinbaren, stellt „pflegend Beschäftigte“ und ihre Arbeitgeber deshalb vor besondere Herausforderungen.

Viele Arbeitnehmer sind davon betroffen: Gut 4 Millionen Deutsche werden von ihren Angehörigen gepflegt und versorgt. Zwei von drei dieser pflegenden Angehörigen sind im erwerbsfähigen Alter.

BEYERS engagiert sich deshalb nun im „Netzwerk pflegend Beschäftigte“, einem Projekt, das kleine und mittelständische Unternehmen und ihre pflegend Beschäftigten dabei unterstützt, Pflege und Berufstätigkeit besser miteinander zu vereinbaren.

Das Netzwerk wird durch das Ministerium für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter des Landes Nordrhein-Westfalen (MGEPA NRW) gefördert. Es geht auf eine Initiative der Sozial-Holding Mönchengladbach mit der Konkret Consult Ruhr (KCR) zurück, die das Projekt Anfang 2013 starteten.

Ziel ist, die Arbeitsfähigkeit und Produktivität der pflegend Beschäftigten in kleinen und mittleren Unternehmen zu erhalten und die Attraktivität dieser Unternehmen als Arbeitgeber auf einem immer heftiger umkämpften Arbeitsmarkt zu steigern.

Das Netzwerk soll neben Beratung und Informationen auch Angebote, wie beispielsweise betriebs-
übergreifende Tagesgruppen, Kurzzeit- oder Urlaubspflegen ermöglichen, die kleine und mittlere Unternehmen so alleine nicht stemmen können.

Erste Maßnahme im Rahmen des Netzwerks bei BEYERS war eine Mitarbeiterbefragung im Juli zum Thema Pflege und Beschäftigung. Die Geschäftsführung zeigte sich überrascht von der Höhe der Beteiligung bei der Befragung – über 50%.

Geschäftsführer Wolfgang Beyers meint dazu: „Das Thema scheint unseren Beschäftigten sehr wichtig zu sein. Über die Befragung wollen wir besser einschätzen, wo mehr Informationen oder Unterstützung gefragt sind“.

Die Teilnahme am Netzwerk ist für das Familienunternehmen BEYERS ein Baustein, um die Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu stärken und so soziale Verantwortung zu übernehmen.

Mehr Informationen zum Netzwerk und einen Radiobeitrag vom 3. April 2013 im Lokalsender Radio 90.1 finden Sie hier.

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